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Anmerkung zur Prägephase von Tieren!

Sobald die Babys hörend sind, ca. mit 2 Wochen ( extrem wichtige Prägephase ) kommen alle in unser Wohnzimmer, wo sie die Geräusche des täglichen Lebens hören können und müssen. Wenn diese Phase durch Isolation gleich welcher Art überschritten wird, ist der Schaden oft irreparabel. Tiere können mit extremer Zurückhaltung oder übertriebener Angst und im schlimmsten Fall mit aggressiven Verhalten reagieren. Bei uns gibt es keine Katzenzimmer oder sonstige Einrichtungen dieser Art. Alle Babys müssen mit ihresgleichen, also auch mit den erwachsenen Tieren aufwachsen und sich auch entsprechend durchsetzen. Deshalb sind unsere Babys absolut schmusig, anhänglich, bestens sozialisierte selbstbewusste Persönlichkeiten mit viel Charme.

Maine Coon Rassekatzen sind sehr gesellige Tiere ( Löwenrudel ). Eine Einzelhaltung ist daher für Tiere im allgemeinen und im besonderen für die Rasse Maine Coon nicht geeignet. Bitte überlegen Sie sich daher den Schritt sich eine Maine Coon Katze anzuschaffen, da wir die Einzelhaltung nicht bevorzugen.

Unsere Katzen werden im Alter zwischen der 14 - 15 Woche abgegeben.

Alle Babys verlassen uns mehrfach entwurmt, komplett geimpft  (Katzenschnupfen, Katzenseuche, Clamydien,  Tollwut ), gechipt, mit Stammbaum  und Starterpaket. Die Entscheidung zur Frühkastration wird von uns und unserem Tierarzt Dr.Kröger gefällt. Wir kastrieren nicht bedingungslos, da hier das Gewicht und der allgemeine Zustand eine wichtige Rolle spielen. Gesundheit der Katzen geht vor kastration. Wenn wir die Katze bez.Kater unkastriert abgeben, bleibt der Verkaufspreis davon unberührt. Bei nicht kastrierten Katzen bleibt der Stammbaum solange unser Eigentum, bis die Kastrationsbescheinigung vorliegt. Wir empfehlen die Kastration bis zum 8 Monat durchführen zu lassen.

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Ratenzahlung ist nicht erwünscht.

Wir sind seit 2 Mai 2003 registriertes Mitglied im:

         

Jede Katze die nicht für die Zucht vorgesehen ist sollte kastriert werden um keinen ungewollten Nachwuchs in die Welt zu setzen. Die Tierheime sind voll von Katzen die durch unkontrollierte Vermehrung unkastrierter Katzen hervorgegangen sind und eine gezielte Rassekatzenzucht sollte gut überlegt sein, es ist viel Wissen nötig über Genetik, Erbkrankheiten, Stammbäume,   Aufzucht, Charaktereigenschaften der Elterntiere, einschließlich Großeltern und Ur-Großeltern.

Kater x Katze = Kitten, das ist nur Katzenvermehrung, mit sinnvoller Zucht hat dieser Ansatz herzlich wenig zu tun.

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Die Optik und die Größe einer Katze wird durch die Gene bestimmt und nicht durch die Hormone.

Es ist ein reines Ammenmärchen, wenn immer wieder behauptet wird Kätzinnen sollten vor der Kastration einen Wurf gehabt haben oder kastrierte Katzen wären schlechtere Mäusefänger, faul, träge oder fett - alles nicht auszurottender Unsinn !
Katzen sind sehr fruchtbare Tiere, sie können sich in nur wenigen Generationen extrem stark vermehren und der Hormonhaushalt einer potenten/unkastrierten Katze ist auf enorme Fruchtbarkeit ausgelegt.
Katzen beiderlei Geschlechts können schon ab einem Alter von 6 Monaten selber wieder für Nachwuchs sorgen und auch Katzen ohne Gelegenheit ihren Geschlechtstrieb auszuleben werden ständig rollig (Kätzinnen) und können anfangen ihr Revier mit Harnspritzen abzugrenzen bzw. versuchen durch Harnmarkieren Paarungspartner anzulocken, dieses sehr unangenehme Verhalten beschränkt sich nicht nur auf Kater, im Harnspritzen wärend der Rolligkeit stehen die Kätzinnen den Katern kaum nach...
All dies ist eine große Belastung für Mensch und Tier, der Mensch leidet unter der nächtlichen Ruhestörung rolliger Kätzinnen und “singender” Kater und die Duftmarken potenter Tiere verleihen jedem Heim eine etwas gewöhnungsbedürftige Note - nichts was man sich unbedingt freiwillig antun muß...
Für Katzen als extrem fruchtbare Spezies, deren Hormonhaushalt auf große Fruchtbarkeit ausgelegt ist, bringt ein unerfülltes Sexualleben auch große Probleme mit sich.
Ein potenter Kater der nicht decken darf, wird durch seine Testosteronwallungen irgendwann unausgeglichen, frustriert und im schlimmsten Fall sogar agressiv, wärend Kätzinnen mit der Zeit dauerrollig werden, was eine große körperliche Belastung für die Kätzin darstellt (Gewichtsverlust, Stress usw.) und das Risiko einer lebensgefährlichen Gebärmuttervereiterung steigt hier extrem an.

Eine Kastration von Katzen bringt viele Vorteile:
Freigängerkatzen werden häuslicher und streunen nicht in kilometerweiten Revieren herum um sich nach dem anderen Geschlecht umzusehen, es entstehen keine ungewollten Würfe, Katerkämpfe um die Gunst der Damen fallen weg, auch ein nicht zu unterschätzendes Ansteckungsrisiko bei Kämpfen und beim Deckakt wird vermieden.
Keine Ruhestörung mehr durch “röhrende” rollige Kätzinnen und schmachtende Kater, kein übelriechendes Harnspritzen, weniger agressives Verhalten in der Pubertät oder Geschlechtsreife und ein niedrigeres Risiko auf hormonell bedingte Erkrankungen wie Zysten, Gebärmuttervereiterungen, Gesäugetumore (Kätzin) oder Prostatakrebs (Kater).

Ein verantwortungsbewußter Katzenbesitzer sollte seine Katzen also auf jeden Fall kastrieren lassen, nun stellt sich die Frage nach dem optimalen Zeitpunkt für die Kastration.
Der optimalste Zeitpunkt für eine Kastration ist vor dem Einsetzen der Geschlechtsreife, also einem zeitlichen Rahmen von 3-6 Monaten.
Später kastrierte Tiere können sonst ungewollt Nachwuchs haben, fangen an zu streunen oder beginnen mit Harnspritzen. Nicht selten geraten pubertierende Katzen im Rausch der Hormone im Straßenverkehr unter die Räder und für die Kätzin birgt ein viel zu früher Wurf nicht zu unterschätzende Risiken - eine frühreife Kätzin kann durchaus schon mit 5-6 Monaten schwanger werden!
Früher gab es gegen die Frühkastration von Katzen viele Vorurteile, die inzschwischen alle durch langjährige Studien widerlegt sind.
Frühkastrierte Katzen werden genauso groß wie unkastrierte Katzen und auch der typische Katerkopf prägt sich aus - die Optik und die Größe einer Katze wird durch die Gene bestimmt und nicht durch die Hormone.
Auch frühere Befrürchtungen auf Harnwegserkrankungen haben sich als völlig unbegründet erwiesen, es gibt hierzu etliche Studien und auch in der direkten Praxis hat sich die Frühkastration im Vergleich zur späten Kastration nach dem Einsetzen der Geschlechtsreife als sehr vorteilhaft erwiesen.
Die Operation ist kürzer und wird wesentlich besser vertragen als bei älteren Tieren, die Narkose ist kurz und weniger belastend. Die Wundheilung ist besser und es gibt wesentlich weniger Blutungen wärend der OP, da die Blutgefäße sehr viel kleiner sind als beim erachsenen Tier. Die Katzen sind bei der Frühkastration sehr viel schneller wieder fit als bei späteren Kastrationen und schon 2-3 Stunden nach dem Eingriff ist den Kätzchen nichts mehr anzumerken - der optimalste Kastrationszeitpunkt ist mit 3-4 Monaten und es ist unglaublich wie schnell die Frühkastrierten Katzen wieder fit sind, im Vergleich dazu tun sich ältere Katzen mit der OP sehr viel schwerer und leiden auch psychisch mehr unter der Hormonumstellung, die für ältere Tiere einer Gruppe immer auch einen Verlust der hohen Stellung innerhalb der Rangordnung bedeutet.
Frühkastrationen werden bei Katzen weltweit schon seit Anfang der 90er Jahre mit großem Erfolg durchgeführt und die gesammelten Erfahrungen waren alle durchweg sehr positiv.

Wir möchten hier als Züchter auch unseren Beitrag leisten und nehmen dem Kittenkäufer diesen Eingriff gleich ab indem unsere Jungtiere bereits kastriert abgegeben werden.
Somit muß sich der Käufer um die Kastration schon keine Sorgen mehr machen und bekommt sein Kitten als “Rundum-Sorglos-Paket” bereits geimpft, entwurmt und kastriert - es sind dann später nur noch die Impf- Auffrischungen nötig und wir als Züchter übernehmen noch vor der Abgabe das bei jeder Narkose existente (wenn auch sehr geringe) Narkoserisiko und wälzen den Eingriff nicht auf den Katzenbesitzer ab.
Weiterhin können wir als Züchter ruhiger schlafen, in der Gewißheit das ein Liebhabertier auch wirklich ein glückliches Leben als Sofa-Tiger verbringen darf und nicht ohne das Wissen des Züchters irgendwo in einer Schwarz- oder Kellerzucht endet, ein Schicksal vieler Rassekatzen auf das der ursprüngliche Züchter der Katze leider später keinen Einfluß mehr hat. Wir können Menschen leider nicht in die Köpfe sehen und selbst langjährige und erfahrene Züchter sind nie davor sicher auf Schwarzzüchter hereinzufallen...

Copyright Petra Nagl - Auchentoshan Maine Coons


Weitere Infos und Links zum Thema Frühkastration:

Kastrationsinfos der Tierhilfe Kassel e.V.

Cat-Care Frühkastration

Studie der Winn Feline Foundation ( englisch )

Übersetzung ins Deutsche der Winn Feline Studie

Artikel zur Frühkastration in TICA Trend ( 1998 )

Lega-Pro-Animale

 

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